Dieser Slogan galt fuer die Tauchsafari/ Liveaboard auf die Similian Island mit der Vilai Samut (Name des Boot). Der restliche Teil des Urlaubs war folgte einem aehnlichem Tagesablauf. Leider ist er nun schon wieder vorbei und fuer mich geht die Reise heute weiter nach Kuala Lumpur. Bilder gibt es wieder mal spaeter.

Meine Flug von Perth nach Kuala Lumpur und dann weiter nach Phuket war ok. Leider konnte ich kaum schlafen. Das Essen war reichhaltig. Die Flugzeuge hatten schon einige Gebrauchsspuren, aber taten ohne Zwischenfälle ihre Dienst. Am Flughafen in Phuket wurde ich gleich von Ben, unserem Gastgeber erkannt und mit 2 weiteren Gaesten fuhren wir Richtung Sueden in die Unterkunft. Das erste, was einem bewusst wird, ist die hohe Luftfeuchtigkeit. Die Waerme war daher etwas unangenhemer als in die trockene Luft in Perth. Auf der Fahrt zum Quartier fielen mir die typische Merkmale auf, die ich schon von Bali kannte: viele Mopdes, viel Verkehr, viele Shops und Werbeschilder, lustige Elektroleitungen und unbefestigte Seitenränder an den Strassen. Phuket ist sehr touristisch entwickelt und daher stark zugebaut. Mir ist die Insel nicht sehr sympathisch, zum Glueck wohnten wir relativ abseits in der Nahe vom Rawai und Naih Harn Beach in einem guten Resort. Bei meiner Ankunft war es schoen Andreas, ein bekanntes Gesicht, nach einem Jahr Australien wiederzusehen.

Weil ich im Flugzeuge kaum geschlafen hatte, war ich sehr muede und begleitet Ben und Andreas an diesem Tag nur noch zu einem Tauchgang am Kata Beach. Ich schaute mir den Strand an und wanderte ein wenig herum. Die Hitze war an diesem Tag fuer mich erdrueckend. Den Tag schlossen wir mit einem relativ fruehen Abendessen in der Nahe vom Strand ab. Gutes Essen fuer einen geringen Preis im Vergleich zu Australien (4-6 Euro fuer Essen und Trinken mit Dessert- leckere frittierte Bananen mit Eis).

Am zweiten Tag hatten ich meinen ersten Tauchgang am Kata Beach, der trotz meiner Bedenken ohne Probleme ablief. Tauchen verlernt man wahrscheinlich, wie Skifahren nicht. Gesehen haben wir ein Seepferdchen, senkrecht schwimmende Fische, Geisterpfeifenfische und Skorpionfische. Nach dem erfolgreichen ersten Tauchgang – Check-Dive gab es ein wohlverdientes spätes Frühstück. Den restlichen Nachmittag verbrauchte ich im Resort und Andreas absolvierte mit Ben ein Kurs. Am Abend waren wir günstig mit sehr guter Aussicht lecker Seafood essen.

Mein erste grosser Bootstauchgang folgte am nächsten Tag. Die See war sehr rauh und mir war teilweise kurz vorm schlecht werden. Einige andere Passagiere mussten „die Fische füttern“. Die zwei Tauchgänge selber waren nicht besonders, es gab zwar ein wenig zu sehen u.a. Schnecken, aber mein Guide zeigte nicht viel. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass Andreas nicht mit mir getaucht hat. Das Boot braucht ca. 1,5 Stunden bis zum Tauchplatz, so dass man den ganzen Tag unterwegs ist und auch viel Zeit hat. Das Essen an Bord war ok. Ich persönliche fande die Fahrt zu lange, fuer dass was ich bei 2 Tauchgaengen erleben konnte. Dafür gab es aber einen schönen Strande in den Bucht der Insel zu sehen.

Die 2. Bootsfahrt zwei Tage spaeter war dann besser. Es war keine rauhe See mehr und die Tauchplaetze (King Cruiser – Wrack und Shark Point) waren sehr schön. Lag vielleicht auch daran, dass Andreas wieder mit mir getaucht ist… Ben, unsere Gastgeber, hatte an diesem Tag auch Geburtstag. Es gab daher Kaffee und Kuchen nach dem 2. Tauchgang. Zwischen den beiden Tagen mit den Bootstauchgaengen relaxten wir im Bungalow und ich schaute mir noch ein wenig die Umgebung an. Nach 15 Uhr wanderte ich 3 Stunden u.a. zum Nai Harn Beach, Viewpoint und Prom Them Cape, von dem man eine schöne Aussicht aufs Meer und die vorgelagerten Inseln hat. Auf der Strasse war ich der einzige Fussgänger – wer läuft auch bei diesen Temperaturen, wenn man sich sehr günstig ein Moped ausleihen kann.

Nach dem letzten Bootstauchgang hatten wir noch 2 freie Tage bis die Tauchsafari starteten sollte. Wir relaxten, frühstückten u.a. lange für 3 Euro am Buffet, schauten uns einen Buddistischen Tempel an (Wat Chalong) und wandelten durch Shopping-Center, die auch auf Phuket einzuggehalten haben. In einem der Shopping Center waren wir auch Abends Sushi Essen – Fuji Restaurant. Hier kann man sehr gut und guenstig japanisch Essen. Insgesamt ist das Essen auf Phuket sehr vielfältig und günstig. Neben dem Tauchen ist das fuer mich auch einer der Pluspunkte fuer Phuket, ansonsten ist mir die Insel zu entwickelt (Shops, Verkehr etc.).

Zum Zahnartz musste ich auch noch gehen, zwei Füllungen waren locker. Das Krankenhaus (Bangkok-Phuket Hospital) machte einen sehr guten Eindruck auf mich. Die Behandlung kostete 20 Euro – fuer 2 temporäre Füllungen. Mir stehen unangenehmer Weise noch mehr Zahnartzbesuche in Australien an. Bei der Organisation und generell dem Transport auf der Insel war uns Ben und seine Freundin sehr behilflich. Wenn jemand schon seit 20 Jahren hier lebt ist das sehr hilfreich. Vielen Dank.

Weitere Infos zur Tauchsafar (Anbieter: www.oceanphuket.com) u.a. haben wir mehrere Leopardenhaien gesehen und einer abenteuerlichen Kanutour gibt in den nächsten Tagen.